Kokosnussöl – der Allrounder unter den Superfoods

Ölmühle Solling Kokosöl nativ fair trade im Bügelglas

Kokosnussöl – der Allrounder unter den Superfoods

Für viele Völker gehört es schon seit Jahrtausenden zu den Grundnahrungsmitteln, in unseren Breitengraden wurde es lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt. Dabei besticht Kokosnussöl (oder auch kurz Kokosöl) durch seine Vielseitigkeit und sollte auf keinem Speiseplan fehlen, wenn es um gesunde und ausgewogene Ernährung geht. Aber auch jenseits des Gebrauchs zum Kochen oder Backen hat Kokosöl einiges zu bieten, was wir euch im Weiteren etwas näher bringen möchten.

Kokosöl in der Küche

Kokosöl gehört zu den natürlichsten Ölen. Aufgrund seiner Konsistenz kann es sowohl beim Kochen als auch beim Backen vielseitig eingesetzt werden. Ähnlich wie Butter verliert Kokosöl ab 25 Grad seine feste Konsistenz und wird flüssig. Darüberhinaus lässt es sich im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Ölen stark erhitzen und kann so unbedenklich auch zum Braten und selbst Frittieren eingesetzt werden ohne seine wertvollen Nährstoffe zu verlieren. Zudem lässt es sich sehr lange aufbewahren: Kokosöl hält sich bis zu zwei Jahre ohne ranzig zu werden.

Kein Wunder also, dass es immer mehr andere (pflanzliche) Öle vom Speiseplan verdrängt und auch beim Backen vielfach eingesetzt wird, trägt es durch seine natürliche Süße und seinen Geschmack auch dazu bei, dass weniger Zucker hinzugegeben werden muss. Hinzu kommt eine leichte Verdaulichkeit sowie wenig Kalorien, die dem Öl seinen Ruf verleihen, beim Abnehmen helfen zu können.

Für alle, denen der Kokos-Geruch oder -Geschmack nicht so zusagt, sei hinzugefügt: Beim Braten und Backen verfliegen diese fast vollständig und lassen sich im fertigen Gericht kaum mehr herausschmecken, was einen vielseitigen Einsatz in der Küche ermöglicht.

Kokosöl als Pflegeprodukt

Dass Kokosöl nicht mehr nur in der Küche verwendet wird, sondern inzwischen auch einen festen Platz im Beauty- und Pflegesegment gefunden hat, ist eigentlich kein Geheimnis mehr. Die Gründe dafür sind schnell gefunden, eignet es sich doch perfekt zur Hautpflege und zur Behandlung von Hautirritationen. Kokosöl bringt die perfekten Voraussetzungen mit: Es lässt sich nicht nur einfach auf der Haut verteilen, sondern zieht auch schnell ein ohne zu fetten. Zurück bleibt ein angenehmes Hautgefühl und ein natürlicher, unaufdringlicher Geruch. Ein weiterer Vorteil: Kokosöl muss nicht in großen Mengen aufgetragen werden. Meist reicht schon eine kleine Fingerspitze um es großzügig auf der Haut zu verteilen.

Ob als Gesichtscreme, Körperlotion, Lippenbalsam oder aber zur Beruhigung nach der Rasur – natives Kokosöl ist der ideale Ersatz für teure Hautpflegeprodukte, denn es bietet Feuchtigkeit und Pflege ganz ohne Parfüme oder andere industrielle Zusätze.

Kokosöl als Gesundmacher

Neben den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten beim Kochen, Backen und als Pflegeprodukt, hält Kokosöl noch einige Eigenschaften bereit, die einen äußerst positiven Effekt auf die Gesundheit haben – sowohl bei innerlicher Anwendung (in Nahrungsmitteln) als auch durch äußerliches Auftragen.

Das liegt vor allem daran, dass Kokosöl zu 90% aus gesättigten Fettsäuren besteht, den sogenannten mittelkettigen Fettsäuren (Medium-Chain Triglycerides, oder kurz: MCTs), die der Körper nicht zur Fetteinlagerung, sondern als Energiequelle nutzt. So unterstützen die Fettsäuren in der Leber den Stoffwechsel und die Entgiftung des Körpers. Kokosöl kann somit nicht nur zur Gewichtsreduktion beitragen, sondern auch jeder Menge Krankheiten vorbeugen.

Dafür sorgt unter anderem die Larinsäure, eine der mittelkettigen Fettsäuren, die im Körper zu Monolaurin umgewandelt wird und wichtige Aufgaben übernimmt, indem sie dazu beiträgt, dass Krankheitserreger, Viren und Bakterien abgetötet werden. Sie leistet somit einen enormen Beitrag zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems. In kaum einem anderen Lebensmittel findet sich ein so hoher Anteil an Laurinsäure wie in Kokosöl.

Aufgrund seiner antimikrobiellen, antiviralen und antimykotischen Wirkung kann Kokosöl gegen eine Vielzahl von Krankheiten unterstützend eingesetzt werden – ob Probleme mit Zähnen und Zahnfleisch, Pilzinfektionen, Akne oder Herpes. Je nach Beschwerden kann es äußerlich aufgetragen oder in den alltäglichen Speiseplan integriert werden.

Abgesehen von Hautirritationen und Entzündungen wird dem Kokosöl auch eine positive Wirkung bei schwerwiegenden Krankheiten des Herzkreislaufsystems oder Diabetes zugeschrieben. Im Gegensatz zu vielen anderen Ölen wirkt das Öl der Kokosnuss sich nicht auf den Cholesterinspiegel aus und reguliert mitunter die Körperfettwerte. Ebenfalls kann die Zugabe von Kokosöl in der Nahrung zur Regulation des Blutzuckerspiegel beitragen, da es den Verdauungsprozess verlangsamt und so die Nährstoffaufnahme verbessert. Dies hat wiederum einen positiven Effekt auf die Fettverbrennung.

Worauf beim Kauf geachtet werden sollte

Kokosöl gibt es inzwischen nicht mehr nur im Biomarkt, sondern lässt sich auch in immer häufiger in regulären Supermärkten finden. Beim Kauf sollte vor allem darauf geachtet werden, dass es sich um qualitativ hochwertiges Öl aus kontrolliert biologischem Anbau handelt.

In der Regel wird zwischen zwei „Sorten“ unterschieden: Dem virginen bzw. nativen und dem raffinierten Kokosöl. Letzteres zeichnet sich durch seine Geruchs- und Geschmacksneutralität aus und wird daher eher zum Kochen und Backen verwendet, da es stark erhitzt werden kann. Im Hinterkopf sollte behalten werden, dass durch die Erhitzung beim Raffinieren wertvolles Vitamin E verloren geht. Der Großteil der mittelkettigen Fettsäuren bleibt allerdings erhalten.

Besonders für die Hautpflege sollte lieber zu nativem Kokosöl gegriffen werden. Dieses wird in einem schonenden Verfahren ohne Hitzezufuhr gewonnen. Ein entscheidender Vorteil ist die Erhaltung der gesunden Inhaltsstoffe, die sich positiv auf Geschmack und Geruch und auf die Qualität insgesamt auswirken.

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