Anteil Kohlenhydrate in verschiedenen Mehlen

Superfood-Facts | Weizengras

Weizengras Superfood Facts

Was ist Weizengras?

Als Weizengras werden die jungen, grünen Halme der Weizenpflanze, die kurz nach der Keimung der Gräser geerntet werden, bezeichnet. Anders, als man aufgrund des Bezugs zum Weizen, annehmen würde, enthält es keinerlei Gluten oder ähnliche, im Zusammenhang mit Weizen in Verruf stehende, Bestandteile.

Warum Weizengras?

  • Es enthält sehr viel Chlorophyll. Dieses ähnelt in der chemischen Zusammensetzung dem menschlichen roten Blutfarbstoff Hämoglobin. Durch z.B. in Form von Weizengras über die Nahrung aufgenommenes Chlorophyll kann die Bildung neuer Blutzellen angeregt werden. Diese befördern Sauerstoff zu den Körperzellen
  • Es kann entgiftend wirken und den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht bringen.
  • Weizengras ist eine natürliche Quelle von Beta-Carotin. Dieses kann als Radikalfänger von schädlichen Molekülen wirken, die z.B. über die Atemluft aufgenommen werden.
  • Darüber hinaus enthält es Vitamin E und ist reich an Mineralstoffen, unter anderem an Zink, Magnesium, und Eisen.
  • Es enthält zudem mehr als 20 essenzielle und nicht-essenzielle Aminosäuren und wichtige essenzielle Fettsäuren.

Wie kannst du Weizengras-Pulver verwenden?
Wir verwenden es am liebsten als Power-Zutat für unsere grünen Smoothies, Green Smoothie-Bowls oder einen Teelöffel zusammen mit einem TL Spirulina als Shot in Wasser oder Orangensaft aufgelöst. Verschiedene Green Smoothie-Rezepte findest du in unseren Stories.

Superfood-Facts | Spirulina

Spirulina Superfood Facts

Was ist Spirulina?

Spirulina ist eine Mikro-Algenart, die zu der Gruppe der Blaualgen gehört. Diese sind genau genommen keine Algen, sondern gehören zu den Cyanobakterien, einer der ältesten Lebensformen auf der Erde.

Warum Spirulina?

  • Die Mikroalge ist sehr Nährstoff- und Proteinreich
  • Sie enthält alle essentiellen Aminosäuren und ist reich an verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAAs), die den Muskelaufbau unterstützen können
  • Die enthaltene Omega-6-Fettsäure ‘Gamma-Linolensäure’ wird eine entzündungshemmende Wirkung zugeschrieben
  • Ca. 5g des Pulvers pro Tag können in etwa den menschlichen Eisenbedarf decken
  • Spirulina ist sehr reich an Antioxidantien und potenziell antientzündlichen Wirkstoffen, die ab einer Tagesdosis von 3g ihre Wirkung entfalten können

Wie kannst du Spirulina-Pulver verwenden?
Wir verwenden es am liebsten als Power-Zutat für unsere grünen Smoothies, Green Smoothie-Bowls oder einen Teelöffel zusammen mit einem TL Weizengras als Shot in Wasser oder Orangensaft aufgelöst. Verschiedene Green Smoothie-Rezepte findest du in unseren Stories.

Superfood-Facts | Datteln (getrocknet)

Datteln Superfood Facts

Woher kommen Datteln?

Datteln gehören zu den Steinfrüchten und wachsen an Dattelpalmen vornehmlich im arabischen Raum.
Es gibt verschiedene Sorten von Datteln. Bei uns sind vor allem die aus Marokko stammenden Medjool-Datteln beliebt. Geerntet werden sie ab Oktober und sind damit an Weihnachten besonders frisch. Durch ihren hohen Eigenzuckergehalt halten sich getrocknete Datteln aber das ganze Jahr über ohne an Geschmack zu verlieren.

Warum Datteln?

  • Getrocknete Datteln sind besonders reich an Mineralstoffen wie Kalium, Kalzium und Magnesium sowie B-Vitaminen und sind damit der perfekte Energielieferant.
  • Wie andere Trockenfrüchte auch, enthalten sie viele Ballaststoffe und wirken damit verdauungsanregend.

Wie lassen sich getrocknete Datteln am besten verwenden?

  • Wir verwenden Datteln gerne als geschnittenes Trockenobst im Müsli oder Granola oder püriert in Smoothies.
  • Pürierte Datteln können außerdem in vielen Rezepten als Zuckerersatz eingesetzt werden.
  • Datteln bieten sich durch ihre fruchtige Süße auch einfach als kleiner Snack für zwischendurch an. Kleiner Geheimtipp von uns: Besonders in Kombination mit Walnüssen sind Datteln ein echter Power-Snack!

Superfood-Facts | Aprikosen (getrocknet)

Aprikosen mit Produkt

Woher kommen die Aprikosen?

Aprikosen kommen eigentlich aus China, wachsen heute aber in vielen europäischen Ländern. Im Sommer werden sie sogar in Süddeutschland angebaut bzw. geerntet. Im getrockneten Zustand sind sie natürlich ganzjährig erhältlich und sehr vielseitig einsetzbar.

Warum Aprikosen?

  • sie enthalten einen hohen Anteil Carotine, die u.a. vor einem zu hohen Cholesterinspiegel schützen können
  • sie enthalten viel Folsäure und eignen sich damit z.B. auch sehr gut als Snack in der Schwangerschaft und/ oder Stillzeit
  • sie weisen einen besonders hohen Nährstoffgehalt auf und sind damit ein echter Energielieferant
  • sie können die Verdauung anregen

Wie lassen sich getrocknete Aprikosen am besten verwenden?
Wir verwenden sie am liebsten als geschnittenes Trockenobst in unserem Granola oder gerne auch pur als Snack für Zwischendurch.

Superfood-Facts | Chlorella

Chlorella mit Produkt

Was ist Chlorella?

Eine Mikroalge, die in Süßwasser wächst.

Warum Chlorella?

  • Chlorella kann entgiftend wirken
  • Die Mikroalge enthält enorm viel Chlorophyll, welches den Schutz und die Regenerationsfähigkeit unserer Körperzellen unterstützen kann
  • Seine stark basische Wirkung kann zu einem ausgeglichenen Säure-Basen-Haushalt im Körper beitragen
  • Sie enthält sehr viele wichtige Nährstoffe wie essenzielle Amino- und Fettsäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann. Auch Eiweiß und viele Vitamine und Mineralstoffe sind enthalten – ein echtes Kraftpaket also!

Wie kannst du Chlorella-Pulver verwenden?
Wir verwenden es am liebsten als Power-Zutat für unsere grünen Smoothies, Green Smoothie-Bowls oder einen Teelöffel zusammen mit einem TL Weizengras als Shot in Wasser oder Orangensaft aufgelöst. Verschiedene Green Smoothie-Rezepte findest du in unseren Stories.

Superfood-Facts | Açai Beeren

Açai Beeren

Was sind Açai Beeren?
Sie kommen aus dem Amazonasgebiet und sind die Früchte des Kohlbaumes. Sie werden schon seit Jahrhunderten als Heilmittel und zur Förderung der Gesundheit eingesetzt.

Warum Açai Beeren?

  • Açai Beeren sind für ihren hohen Anteil an Antioxidantien bekannt. Diese wirken entzündungshemmend und können freie Radikale im Körper abwehren, daher werden sie gerne auch in Anti-Aging Produkten eingesetzt
  • Die besondere Kombination von Vitaminen (D, B1, B2, B3), Mineralien (Zink, Kupfer, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Eisen, Natrium, Kalium) und essentiellen Omega 3 und 9 Fettsäuren beeinflusst sich gegenseitig sehr positiv und sorgt dafür. dass die einzelnen Nährstoffe sehr gut vom Körper aufgenommen und verarbeitet werden können

Wie kannst du sie verwenden?
Wir verwenden sie am liebsten in Pulverform als Power-Zutat für unsere Smoothies oder Açai-Bowls.

Die grünen Superfoods

Raab Vitalfood Weizengras

Die grünen Superfoods

Die Abneigung gegenüber grünen Lebensmitteln beginnt meist schon im Kleinkindalter. Und das ist gar nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, welche positiven gesundheitlichen Effekte speziell grünen Gemüsesorten nachgesagt wird – und wie gerne Kinder gesunde Lebensmittel verschmähen.

Seit einiger Zeit sind grüne Superfoods aber ein regelrechter Trend. Wer ein paar Pfunde verlieren oder den Körper von überflüssigen Giftstoffen befreien möchten (Stichwort: Detox), kommt an grünen Smoothies kaum noch vorbei.

Immer öfters findet man inzwischen auch Weizengras und Chlorella auf der Zutatenliste grüner Säfte und Smoothies sowie einiger Kosmetika. Denn die beiden Superfoods haben einige Gemeinsamkeiten: Sie enthalten wichtige Vitamine und Eigenschaften, die sich perfekt eignen, um den Körper von überflüssigen Giftstoffen zu befreien.

 

Was genau sind Weizengras und Chlorella?

Weizengras ist die Landpflanze der beiden Superfoods. Die jungen, sehr grünen Halme werden bereits wenige Tage nach der Keimung geerntet und sind besonders reich an Vital- und Nährstoffen sowie an Chlorophyll, dessen Wirkung im nächsten Punkt noch ausführlicher beschrieben wird.

Ganz anders als der Name vermuten lässt ist Weizengras glutenfrei und kann daher bedenkenlos auch von Allergikern verzehrt werden.

Chlorella ist eine Mikroalge, die in Süßwassern wächst und vor allem im asiatischen Raum schon seit Jahrtausenden bekannt ist. Ähnlich wie Weizengras ist Chlorella überaus reich an Chlorophyll und vielen wertvollen Vitaminen und Mineralien, wie Kalzium, Magnesium, Kalium und Natrium, die Energie spenden und wichtig für die Gesundheit sind. Außerdem ist Chlorella sehr eiweißhaltig, was den Körper, umgewandelt in Proteine, beim Auf- und Umbau von Zellen unterstützt.

 

Chlorophyll – das „grüne Blut“ der Pflanzen

Weizengras und Chlorella sind beide besonders reich an Chlorophyll, der Farbstoff, der den Pflanzen ihre grüne Farbe verleiht. Chlorophyll kann vielfältige positive Effekte auf den menschlichen Körper haben. So wird dem Pflanzenfarbstoff nicht nur eine blutbildende und -reinigende, sondern auch eine antibakterielle Wirkung nachgesagt. In der Leber kann Chlorophyll Giftstoffe, die wir durch Nahrung und alltägliche Umwelteinwirkungen zu uns nehmen, an sich binden. Gemeinsam werden sie anschließend abtransportiert und ausgeschieden. Seine entgiftende Wirkung kann sich vor allem auch im Verdauungstrakt entfalten, was vielfachen Magendarmbeschwerden entgegenwirken kann. Außerdem kann Chlorophyll den Säuren-Basen-Haushalt (pH-Wert) ins Gleichgewicht bringen, was dem Körper hilft, sich von innen zu reinigen. So kann man Hautunreinheiten vorbeugen und Heilungsprozesse beschleunigen. Chlorophyll ist ein wahres Allroundtalent. Kein Wunder also, dass Weizengras und Chlorella immer öfters eingesetzt werden.

 

Anwendung

Wie eingangs bereits erwähnt, eignen sich Weizengras und Chlorella hervorragend zur Beimischung in grünen Säften und Smoothies.

Chlorella ist in Pulverform zur Verwendung in Wasser, Säften oder Smoothies oder aber als Kapseln zur Direkteinnahme erhältlich. Gleiches gilt für Weizengras. Letzteres kann man übrigens einfach Zuhause (sowohl drinnen als auch auf dem Balkon) anbauen. Um den wertvollen Saft aus der Pflanze nach erfolgreichem Anbau gewinnen zu können, wird allerdings ein Entsafter benötigt. Je nach Geschmack kann man den Saft pur zu sich nehmen, oder aber mit anderen Gemüse- oder Obstsorten mischen. Bei Hautunreinheiten oder auch nur zur Pflege eignet sich der Saft übrigens auch zum Einreiben. Bei der Dosierung sollte bedacht werden, dass Weizengras in Pulver- oder Kapselform nicht so wirkungsstark ist wie frisches Weizengras. An der positiven Wirkung ändert das aber nichts.

Ein wichtiger Hinweis zum Schluss: Wie bei den meisten Produkten, sollte beim Kauf von Weizengras und speziell Chlorella auf eine hochwertige Bioqualität geachtet werden. Die Algen können nämlich schon im Wasser Schwermetalle aufnehmen und an sich binden und sind damit von vornherein verunreinigt. Die Reinheit sollte daher durch den Hersteller gewährleistet sein.

Alternativen zum weißen Haushaltszucker

Zuckeralternativen

Alternativen zum weißen Haushaltszucker

Wenn wir uns an den Vorratskeller unserer Eltern oder Großeltern erinnern, sehen wir neben etlichen Konserven und Packungen Mehl immer auch einige 1000g-Packungen Kristallzucker stehen. Zucker, so wurde uns von klein auf suggeriert, gehört zu den Grundnahrungsmitteln, die man immer im Haus hat und die beim Kochen und Backen in großen Mengen verwendet werden.
Dabei ist es durchaus keine Neuigkeit, dass Zucker in vielerlei Hinsicht schädlich für die Gesundheit ist. So sollte der Zusammenhang von zu süßer Ernährung und der Entstehung von Karies oder von Krankheiten wie Diabetes mittlerweile allen bewusst sein.

Dass Zucker allerdings auch in vielen Produkten zu finden ist, die vermeintlich als „gesund“ gelten, scheint hingegen immer noch viele zu überraschen. Gerade in Müslis und Fruchtjoghurts sowie in abgepacktem bzw. konserviertem Gemüse und ähnlichen Produkten, die besonders lange haltbar sind, ist oftmals eine erstaunliche Menge an Zucker enthalten (z.B. in abgepackter roter Beete, sauren Gurken, etc.). Dass dabei vor allem kristallener Zucker eingesetzt wird, liegt daran, dass er in großen Mengen sehr günstig erhältlich ist.

Möchte man sich zuckerarm ernähren, ist es daher am besten, so viel wie möglich selber zuzubereiten. Wer dabei nicht gänzlich auf Süße verzichten möchten, hat einige Alternativen zur Auswahl, von denen ich euch nun einige vorstellen möchte.

Warum ist der Einsatz von Haushaltszucker problematisch?

Der weiße Zucker, den wir alle kennen, wird aus Zuckerrüben oder aus dem Zuckerrohr gewonnen. Sein Problem liegt nicht in seinem Ursprung, sondern in der Verarbeitung: Durch Raffination verliert er neben seiner Farbe nämlich auch sämtliche Nährstoffe. Der Kristallzucker, der am Ende übrig bleibt, besteht nur noch aus Kohlenhydraten, das heißt aus leeren Kalorien. Hinzu kommt, dass Haushaltszucker durch seine industrielle Verarbeitung mit 65-70 einen sehr hohen glykämischen Index (GI) aufweist. Der GI zeigt an, wie schnell ein Produkt den Blutzuckerspiegel steigen lässt: Je höher der Index, desto schneller der Anstieg. Das gefährliche an einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels ist, dass der darauffolgende Abfall ebenso zügig erfolgt. Der Effekt: Nach einem kurzen Energieschub fühlen wir uns schnell wieder müde oder schlapp und können (Heiß-) Hunger bekommen.

Nichtsdestotrotz braucht der Körper Kohlenhydrate – auch in Form von Zucker –, um uns mit Energie zu versorgen. Dabei sollte man allerdings eher auf natürliche, möglichst unverarbeitete Alternativen zurückgreifen. Ein niedriger glykämischer Index ist dabei ein Wert, auf den es sich durchaus zu achten lohnt.

Die Alternativen zum Zucker

1. Agavendicksaft

Agavendicksaft erfreut sich vor allem unter Veganern als Alternative zum Honig großer Beliebtheit. In jedem Biomarkt und auch immer öfters in regulären Supermärkten zu finden, greifen inzwischen auch viele nicht-Veganer zum Agavendicksaft. Hier sollte man sich allerdings nicht von dem Irrglauben beeinflussen lassen, dass „vegan“ auch gleich „gesund“ heißt. Honig und Agavendicksaft enthalten eine große Menge an Fruchtzucker (Fructose), welcher zwar den Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe treibt, dafür aber appetitanregend wirken und sich in größeren Mengen negativ auf die Gesundheit auswirken kann (es kann zu Blähungen und Durchfall kommen). Beim Abbau der Fructose über die Leber entstehenden Abfälle, die in Verdacht stehen, Übergewicht und Diabetes zu begünstigen – eben genauso wie „normaler“ Zucker auch. Diabetiker sollten den Saft daher, wenn überhaupt, nur sehr vorsichtig verzehren.
Nichtsdestotrotz kann Agavendicksaft in Maßen durchaus als Zuckerersatz eingesetzt werden. Bei gleicher Süße weist er nämlich weniger Kalorien und mehr Vitamine auf und hat zudem einen sehr niedrigen glykämischen Wert.
Beim Kauf von Agavendicksaft sollte immer auf Herkunft und Bio-Siegel geachtet werden, da auf den großen mexikanischen Plantagen viele Pestizide eingesetzt werden.

2. Kokosblütenzucker

Kokosblütenzucker steht aktuell ganz oben auf der Liste der „gesunden“ Zuckeralternative, da er gegenüber seinen Mitstreitern einige Vorteile hat. Zum einen ist sein glykämischer Wert vergleichsweise niedrig und lässt den Blutzuckerspiegel nur langsam ansteigen. Damit wirkt er einem kurzzeitigen Energieanstieg und -abfall entgegen. Außerdem ist er reich an wertvollen Nähr- und Mineralstoffen, wie Eisen oder Zink.
Zum anderen hat Kokosblütenzucker einen ganz praktischen Vorteil: Er lässt sich 1:1 wie normaler Haushaltszucker verwenden und kann so in den meisten Rezepten problemlos eingesetzt werden. Durch seinen kräftigen Geschmack erinnert Kokosblütenzucker übrigens, ganz anders als der Name vermuten lässt, an Karamell.

Beim Kauf von Kokosblütenzucker sollte, wie bei anderen Kokos-Produkten auch, besonders auf eine nachhaltige Produktion geachtet werden. Außerdem kann es vorkommen, dass ein Produkt mit gewöhnlichem Zucker gestreckt wurde, daher sollte man immer auch ein Auge auf die Inhaltsstoffe haben.

3. Reissirup und Reissirup-Pulver

Beim Reissirup handelt es sich um mit Wasser eingekochtes Reismehl. Er gehört zu einem der ältesten Süßungsmittel der Welt und ist vor allem in asiatischen Ländern beliebt. Obwohl er optisch eher an Honig erinnert, lässt er sich geschmacklich dank seiner Karamellnote am ehesten mit Kokosblütenzucker vergleichen. Beim Kochen und Backen ist Reissirup trotzdem nicht sehr dominant, sodass andere Zutaten nicht überdeckt werden. Zudem ist Reissirup weniger süß als Haushaltszucker.
Reissirup stellt eine gute Alternative zu Kristallzucker dar, da er einen hohen Anteil an langkettigen Mehrfachzuckern enthält. Diese gehen nicht direkt ins Blut über, sondern müssen vom Körper erst umgewandelt werden. Der Effekt: Der Blutzuckerspiegel steigt nur sehr langsam an, es kommt zu keinem abrupten Abfall. Beliebt ist Reissirup auch bei Menschen mit Diabetes oder mit Fructose-Intoleranz, da er von Natur aus keinen Fruchtzucker enthält.
Reissirup ist auch als Pulver erhältlich. In dieser Form lässt er sich vor allem beim Backen gut einsetzen, da er sich wie Zucker verwenden lässt. Zu beachten ist dabei, dass in etwa 10% mehr Reissirup-Pulver hinzugefügt werden sollte, als angegeben ist, da Reissirup-Pulver nicht so süß wie Zucker.

4. Ahornsirup

Ahornsirup wird vielen vor allem als Garnierung von Pancakes in Kanada und den USA bekannt sein. Es handelt sich in der Regel um ein gänzlich naturbelassenes Produkt. Ein Blick aufs Etikett lohnt sich trotzdem, da der Sirup auf dem europäischen Markt mit Zuckerwasser gestreckt sein kann.
Der glykämische Wert von Ahornsirup liegt im mittleren Bereich, unter dem Wert von Kristallzucker und Honig. Er enthält außerdem wertvolle Mineralien, wie Kalium und Kalcium, und wenig Fructose. Der Nachteil: Ahornsirup enthält von Natur aus bis zu 60% Saccharose, was nichts anderes heißt als: Zucker. Aufgrund seiner geschmacklichen Note, die je nach Helligkeit variiert (je heller, desto milder) und der enthaltenen Nährstoffe sowie des breiten Angebots in Supermärkten, gehört Ahornsirup nichtsdestotrotz zu den beliebten Zuckerersatzstoffen. Aber auch hier gilt: Lieber sparsam einsetzen!

5. Datteln bzw. Dattelsirup/-süße

Ähnlich wie Ahornsirup handelt es sich auch beim Dattelsirup um ein naturbelassenes Produkt, welches viele wertvolle Nährstoffe enthält. Sein Geschmack ist relativ mild und unaufdringlich, weshalb er sich in der Küche universell einsetzten lässt. Aufgrund seiner Konsistenz eignet er sich vor allem zur Verwendung beim Backen, kann aber auch in Müslis und in Maßen auch bei der Zubereitung von Salatdressings oder Dips eingesetzt werden.

Alternativ zum gekauften Sirup kann man übrigens auch einfach ganze Trockenfrüchte nutzen: Je nach Rezept können die Datteln kleingehackt oder aber unter Zugabe von Wasser püriert werden bis eine gleichmäßige Masse entsteht. Beim Kauf der Datteln gilt es darauf zu achten, dass sie ungesüßt und biologisch sind.

6. Stevia

Unter den bisher erwähnten Zuckeralternativen ist Stevia wohl das umstrittenste Produkt. Erst seit wenigen Jahren in Deutschland frei erhältlich, ist man sich bisweilen unsicher, ob Stevia unbedenklich als gesunder Zuckerersatz eingestuft werden kann. Daher ist auch der anfängliche Hype um Stevia inzwischen merklich abgeflacht.
Gewonnen wird Stevia aus der gleichnamigen Pflanze, wozu allerdings einige Verarbeitungsschritte notwendig sind. Im Gegensatz zu den bisher genannten Alternativen kann es daher nicht als „natürliches“ Produkt bezeichnet werden, da es hierzulande nur stark verarbeitet erhältlich ist.
Stevia ist vor allem durch seine extreme Süße bekannt (etwa 300-400x stärker als herkömmlicher Zucker), weshalb es in der Küche nur sehr vorsichtig eingesetzt werden sollte.

Fazit

Alle vorgestellten Zucker-Alternativen haben ihre Vor- und Nachteile, daher gibt es auch kein eindeutiges Fazit, welches Produkt den besten Ersatz darstellt. Die Entscheidung hängt oftmals auch davon ab, wofür es eingesetzt werden soll. So lässt sich dickflüssiger Sirup z.B. schlechter zur Süßung von Getränken verwenden als Kokosblütenzucker, eignet sich dafür aber sehr gut zum Backen.

Bei der Entscheidung für eine Alternative lohnt es sich immer, auch einen Blick auf den Anteil von Fructose zu werfen, da dessen schädliche Wirkung – ganz besonders für Diabetiker – nicht unterschätzt werden sollte. Der Anteil sollte eher gering oder zumindest recht ausgeglichen (wie z.B. beim Ahornsirup) sein.

Möchte man den Gebrauch von raffiniertem Zucker in der Ernährung senken, so bietet es sich durchaus an, auf Ersatzprodukte zurückzugreifen. Generell ist es allerdings ratsam, auch den Konsum von Alternativen langsam zu reduzieren und den Körper so an weniger gesüßte Speisen zu gewöhnen.

Alternativen zum Ei beim Backen

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Alternativen zum Ei beim Backen

Ob aus gesundheitlichen oder aus ethischen Gründen – immer mehr Menschen entscheiden sich für eine vegane Lebens- und Ernährungsweise. Besonders beim Backen kann dies auf den ersten Blick ein Problem darstellen: Eier gehören nicht auf den veganen Speiseplan, sind aber meistens essentieller Bestandteil von Gebäck, da sie binden und den Teig auflockern.

Mit ein bisschen Know-How und Erfahrung lässt sich allerdings schnell feststellen, dass es gar nicht so schwierig ist, auf Eier zu verzichten und dass es dazu nicht mal besonders außergewöhnlicher Lebensmittel bedarf. Bei der Wahl der „richtigen“ Alternative kommt es vor allem auf die Art des Teigs an. Daher sollte man sich im Vorhinein immer fragen, was das Ei im Rezept für einen Zweck erfüllt.

Bananen und Fruchtmus

Ein sehr einfaches Ersatzmittel für Eier sind reife Bananen, da sie ebenfalls ein gutes Bindemittel sind. Mit der Gabel zerdrückt oder dem Pürierstab fein püriert eignen sie sich aufgrund ihres hohen Fructosegehalts vor allem für süßes Gebäck wie Kuchen, Muffins oder Plätzchen.

Ähnlich verhält es sich mit anderem Fruchtmus. Besonders Apfelmus ist eine beliebte Ei- Alternative, eignet sich aber auch eher für süße Speisen. Fruchtmus lockert den Teig auf und macht ihn schön saftig. Aufgrund des hohen Wasseranteils der Früchte sollte aber darauf geachtet werden, dass der Teig am Ende nicht zu flüssig wird.

Ein kleiner Hinweis: Herkömmlichem Fruchtmus ist oft eine große Menge Zucker zugesetzt. Achtet daher beim Kauf auf den Hinweis „Kein Zuckerzusatz“ oder greift direkt zu Fruchtmark statt -mus. Alternativ könnt ihr das Obst auch selber einkochen. Dafür einfach die gewünschte Menge geschältes Obst in kleine Stücke schneiden und in einem Topf mit Wasser und wahlweise etwas Zimt oder auch Dattelsirup für knapp 15-20 Minuten einkochen und anschließend pürieren.

Samen

Neben Früchten eignen sich auch Samen sehr gut als Ei-Ersatz. Lein- und Chia Samen sind in gemahlener Form perfekte Bindemittel. Pro Ei mischt man einen Esslöffel der Samen mit ca. drei Esslöffeln Wasser und lässt das Gemisch einige Minuten quellen. Chiasamen können besonders gut beim Plätzchen Backen, Leinsamen auch in Vollkornprodukten und Broten verwendet werden.

Auch Flohsamenschalen eignen sich sehr gut als Ei-Alternative. 1 1⁄2 Esslöffel sollten mit ca. 200ml Wasser püriert werden. Kombiniert man sie z.B. mit ein wenig Apfelmus, können sie so sehr gut ein Ei ersetzen.

Mehl

Kichererbsenmehl hat nicht nur den Vorteil, dass es sehr eiweißhaltig ist, sondern auch stark bindend und emulgierend wirkt. Es sollte vorab ebenfalls in Wasser (ca.1 EL Mehl und 2 EL Wasser als Ersatz für ein Ei) eingeweicht werden. Das gleiche Mischverhältnis gilt übrigens auch für SojamehlBei beiden Mehlsorten sollte darauf geachtet werden, dass dem Teig genügend Flüssigkeit zugegeben wird, damit dieser nicht zu fest wird.

Essig

Die Mischung aus Essig (z.B. Apfelessig) und Natron bzw. Backpulver eignet sich vor allem für Speisen, die besonders fluffig werden sollen, wie zum Beispiel Pfannkuchen. Beide Zutaten werden miteinander vermengt bevor sie dem Teig hinzugefügt werden. Pro Ei braucht ihr ca. 2 Esslöffel Essig und 1 Teelöffel Natron bzw. Backpulver. Ihr braucht übrigens keine Angst vor einem zu starkem Essiggeschmack haben: Dieser verflüchtigt sich beim Backen und kommt später nicht durch.

Seidentofu

Seidentofu ist überaus feucht und kann daher sehr gut verarbeitet werden. Er eignet sich daher auch besonders für die Zubereitung von „cremigen“ Speisen, wie zum Beispiel Quiches oder Käsekuchen. Für ein Ei sind ca. 50g pürierter Seidentofu nötig.

Ei-Ersatz Pulver

Falls ihr euch unsicher seid, könnt ihr zum Backen natürlich auch Ei-Ersatz Pulver einsetzen, bei dessen Anwendung ihr euch ganz einfach nach der Backanleitung richten könnt. Für spontanes und oftmals auch günstigeres Backen stellen die oben genannten Lebensmittel aber eine super Alternative dar, da man sie oftmals schon im Vorrat hat.

 

Unsere Smoothie-Mixer-Empfehlung

Smoothie Mixer Blender

Unsere Smoothie-Mixer-Empfehlung

Die Frage nach dem passenden Mixer für Smoothies, Soßen und Co. beschäftigt viele, die sich Smoothies und Ähnliches gern selbst zubereiten. Es gibt inzwischen eine riesige Auswahl am Markt, von Hochleistungsmixern großer Markenhersteller die schnell an die 1.000€ kosten bis hin zu No-Name Geräten von Lebensmittel-Discountern.

Auch ich habe mich mit dem Thema, welcher Mixer der Richtige sein könnte, lange beschäftigt. Wichtig waren mir Punkte wie Leistung, um ein möglichst feines Smoothie-Ergebnis damit herstellen zu können. Auch die Möglichkeit, Nussmus selbst herstellen zu können, war ein Kriterium. Gleichzeitig wollte ich dennoch kein Vermögen ausgeben. Meine Wahl fiel letztendlich auf den Standmixer OmniBlend V mit 2L Fassungsvermögen. Ich möchte in diesem Artikel einfach nur meine Erfahrung mit diesem Gerät mit euch teilen und dadurch vielleicht eine kleine Entscheidungshilfe bei dieser nicht ganz einfachen Entscheidung geben.

Dieser Artikel stellt meine ganz subjektive Meinung, Bewertung und Erfahrung da. Weder haben wir einen Bezug zu der Marke noch erhalten wir in irgend einer Weise etwas dafür. Die Idee zu diesem Artikel entstand ganz einfach aus vielen Fragen und Gesprächen mit Freunden, die sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigt und nach unser Erfahrung mit dem Gerät gefragt haben.

TIPP: Bei der Auswahl meines Mixers habe ich mich umfangreich auf der Seite www.smoothie-mixer.de informiert. Die Website hat unzählige Mixer in verschiedensten Preisklassen von 30 € bis 800 € auf Herz und Nieren getestet und präsentiert die Ergebnisse in kompakter und übersichtlicher Form auf ihrer Website. Hier findest du jede Menge Infos, Kriterien und Profi-Einschätzungen und kannst so selbst entscheiden, was dir bei einem Mixer wichtig ist und worauf du besonders achtest. Zu jedem Modell finden sich hier persönliche Empfehlung unter Berücksichtigung der Stärken und der Schwächen der jeweiligen Mixer.

 

Für alle Eiligen: das Fazit zu unserem Omniblend V vorweg (4,5 von 5 Sternen)

Der Omnibelnd V gehört mit seinen ca. 270€ sicher nicht zu den wirklich günstigsten Mixern, ist meiner Ansicht nach aber seinen Preis wert. 3 PS und eine Umdrehungszahl, die jegliches Chlorophyll aus Blattgemüse herauslöst sowie einwandfreie Ergebnisse führen für mich zu einem absolut angemessenen Preis-Leistungs-Verhältnis! Denn verglichen mit Marken wie Vitamix ist der Preis doch deutlich günstiger, die Ergebnisse können sich dafür aber sehen lassen! Egal ob Smoothies, Suppen, Cremes oder auch Nussmuße, der Mixer ist sehr breit einsetzbar und absolut zuverlässig. Sicher muss der Omniblend etwas länger laufen, bis er ein vergleichbares Ergebnis wie deutlich teurere Mixer liefert. Bei dem Preis finde ich das aber absolut vertretbar. Von fehlender Spülmaschineneignung mal abgesehen, lässt sich der Behälter leicht reinigen und auch der Lärm des Geräts hält sich in einem vertretbaren Rahmen.

 

Lieferung/Umfang (4,5 von 5 Sternen)

Den OmniBlend V (wird zum Teil auch unter anderen Bezeichnungen wie JTC TM800 Standmixer oder JTC Power Mixer verkauft) gibt es mit einem 1,5l oder 2,0l-Behälter, ich habe den 2,0l-Behälter, weil ich gern etwas größere Mengen zubereite und so immer auf der sicheren Seite bin, nicht in „Platznot“ im Behälter zu kommen. Das Material des Behälters ist bruchfestes Tritan, der Behälter ist also BPA-frei.

Dazu wird ein Deckel mit extra verschließbarer Öffnung zum Nachfüllen und ein Stößel geliefert. Der Deckel ist relativ weich und schließt damit wirklich absolut dicht ab, vorausgesetzt man drückt ihn rundherum gleichmäßig richtig drauf. Vergisst man eine Stelle, kann es schon mal ein klein wenig spritzen. Ansonsten ist der Deckel aber anstandslos dicht und wird auch nicht von viel Masse im Behälter nach oben gedrückt, wie es bei harten Deckeln, die nur draufgesetzt werden, gern mal der Fall sein kann.

Der Stößel passt durch die Nachfüllöffnung des Deckels und ist grade so lang, dass man nicht Gefahr läuft, damit an die laufenden Messer zu geraten.

Die Klinge ist aus Edelstahl und umfasst 6 Messer, von denen vier nach oben gebogen und zwei zur Seite gebogen sind.

 

Einsatzgebiet / wofür nutzen? (5 von 5 Sternen)

Es muss nichts groß aufgebaut werden, Mixerblock hinstellen, Becher mit Deckel drauf und los geht’s. Durch die 6-Messer-Klinge lassen sich trockene und feuchte Lebensmittel gleichermaßen gut verarbeiten. Der Omniblend V ist so z.B. für Smoothies, Suppen, Soßen, aber auch zur Herstellung von Nussmußen oder dem schroten von Getreide bestens geeignet. Kurz um, der OmniBlend V kann alles, was ein wirklich guter Mixer können sollte und auch deutlich teurer Geräte können.

 

Leistung (4,5 von 5 Sternen)

Der Blender ist mit 3PS sehr Leistungsstark und, vor allem für Fans grüner Smoothies interessant, die Umdrehungszahl ist so hoch, dass die Zellwände grüner Blattgemüse optimal aufgebrochen werden und so laut Hersteller „garantiert Chlorophyll freigesetzt wird“. Dies ist wichtig, damit man auch wirklich ALLE Nährstoffe aufnehmen kann.

 

Funktionen (5 von 5 Sternen)

Der OmniBlend V hat drei Intensitätsstufen sowie drei Zeitstufen (25, 60 und 90sek.). Wählt man die mittlere oder hohe Intensität, beginnt der Blender immer kurz auf der niedrigsten Intensität und geht dann hoch. Bei den längeren Zeitintervallen macht er zum Teil kurze Pausen, was Sinn macht, um alles neu durchzumixen.

Zusätzlich gibt es eine Puls-Funktion, z.B. zum crushen von Eis oder zum kurzen Zerkleinern von Nüssen.

Außerdem ist der Mixer mit einem Überlastungsschutz ausgestattet. Droht das Gerät doch mal an seinem Inhalt zu scheitern, wird die Stromversorgung automatisch komplett abgeschaltet. Am Boden des Mixers befindet sich ein kleiner Reset-Button. Drückt man diesen für ein bis zwei Sekunden, ist das Gerät wieder einsatzbereit.

 

Mixergebnisse (4,5 von 5 Sternen)

Vorweg: Ich bin voll und ganz zufrieden mit allem, was ich bisher im OmniBlend V hergestellt habe! Ich stelle damit hauptsächlich Smoothies her, viel in grün, viel mit gefrorenem Gemüse und Eiswürfeln, aber auch mit sehr faserigen Zutaten. Ich gebe z.B. auch regelmäßig zerkleinerte Avocado-Kerne mit in den Smoothie – man merkt im Anschluss nichts mehr davon, weil die Stücke vollkommen zerkleinert sind.

Das Ergebnis ist immer einwandfrei. Verglichen mit sehr hochpreisigen Hochleistungsmixern braucht der OmniBlend sicher etwas länger, aber dann ist das Ergebnis meiner Ansicht nach absolut vergleichbar! Sehr cremig und keinerlei Stückchen mehr. Für grüne Smoothies mit Nüssen/Kernen und viel Gemüse lasse ich ihn meistens 2-3 Minuten mit ein/zwei kleinen Pausen laufen. Wie gesagt, sicher nicht vergleichbar mit noch sehr viel teureren Hochleistungsmixern, aber mir kommt es auf die Mixdauer nicht so sehr an, Hauptsache das Ergebnis stimmt, und das tut es, wenn man den Mixer nur lang genug laufen lässt!

Anzumerken sei noch, dass durch die hohe Geschwindigkeit, mit der der Inhalt zerkleinert wird, sich dieser etwas „erwärmt“, insbesondere wenn man den Mixer lange ohne Pause laufen lässt (keine Angst liebe Rohköstler, von Hitze ist das ganze noch weit weg!). Wenn ich nur Obst und Gemüse aus dem Kühlschrank in den Mixer gebe, hat der Inhalt anschließend eher Zimmertemperatur, was ich persönlich nicht so lecker finde. Also entweder im Anschluss erstmal ab in den Kühlschrank, oder aber ordentlich Eiswürfel oder gefrorene Zutaten dazugeben, wenn man den Smoothie direkt im Anschluss kühl trinken möchte!

 

Reinigung (3,5 von 5 Sternen)

Für mich persönlich ein kleiner Nachteil ist, dass man den Klingenaufsatz nicht vom Becher trennen kann (bzw. soll, man kann schon, läuft dann aber vermutlich schnell Gefahr, dass es dann undicht wird, also besser lassen!). Der Behälter kann also nicht in die Spülmaschine gestellt werden. Es empfiehlt sich dringend, den Behälter immer direkt nach der Zubereitung mit warmen Wasser auszuspülen, denn trocknen Reste erstmal an, lassen sie sich insbesondere unten im Behälter in den Ecken und um das Messer herum nur schwer wieder entfernen. Der Hersteller empfiehlt zur Reinigung den Behälter zu 1/3 mit warmem Wasser zu füllen und einen Tropfen Spülmittel (wirklich nur einen Tropfen, sonst spült man den Behälter vor lauter Schaum anschließend ewig aus!) hinzuzugeben. Dann auf niedrigster Stufe kurz laufen lassen und die Spüli-Reste ausspülen. Ich spüle den Behälter meist nur direkt nach dem Mixen unter fließendem Wasser aus und nutze evtl. kurz mal die Spülbürste, wenn ein paar Leinsamen o.Ä. an der Wand kleben bleiben (passiert aber selten und wenn auch nur Spuren davon).

Dazu sei gesagt, dass der 2,0l-Behälter, den ich habe, schon ganz schön groß ist und ein halbwegs großes Spülbecken benötigt, um den Behälter auch unter den Wasserhahn zu bekommen, ohne die ganze Küche zu fluten.

Das Touchpad ist Spritzwassergeschütz und lässt sich wie der ganze Motorblock problemlos mit einem feuchten Tuch abwischen.

 

Weitere Anmerkungen

  • Vor allem bei den ersten Läufen, aber auch wenn der Motor bei viel gefrorenem oder Ähnlichem viel Kraft braucht, riecht der Motor etwas. Finde ich persönlich nicht schlimm und verzieht immer sehr schnell wieder.
  • Achtung bei der Standort-Wahl für den Motorblock! Vor allem bei hoher Intensität oder bei viel hartem Inhalt „wandert“ der Blender zum Teil, gern auch mal einige Zentimeter. Also lieber so hinstellen, dass er über keine Kante runterfallen könnte beim Mixen! Oder eben immer daneben stehen bleiben.
  • Ich gebe zu vielen meiner Smoothies und Soßen ein wenig Kurkuma. Das färbt bekannter maßen ziemlich stark und ich bilde mir zumindest ein, dass nach nun drei Monaten mit wirklich täglicher Nutzung an einigen Stellen ganz leicht zu sehen ist, dass dort das Kurkuma am Behälter „langgeschliffen“ ist, sich der Behälter also leicht einfärbt. Wirklich nur sehr wenig, aber anmerken wollte ich es. Stört mich persönlich aber auch nicht.
  • Das der OmniBlend V ein Hochleistungsmixer, ist merkt man (leider) auch daran, dass er insbesondere in der höchsten Stufe doch recht laut ist. Unsere Kinder verlassen auf der Stelle die Küche, sobald ich den Mixer anstelle. Die Lautstärke bewegt sich aber im für die Leistung normalen Bereich und Nachbarn weckt man damit auch noch nicht 😉

 

Wenn ihr weitere Fragen zu diesem Thema habt, zögert nicht uns gern jederzeit eine Email an hi@purefoodstore.de zu schreiben, wir beantworten eure Fragen sehr gern!

 

Kokosnussöl – der Allrounder unter den Superfoods

Ölmühle Solling Kokosöl nativ fair trade im Bügelglas

Kokosnussöl – der Allrounder unter den Superfoods

Für viele Völker gehört es schon seit Jahrtausenden zu den Grundnahrungsmitteln, in unseren Breitengraden wurde es lange Zeit eher stiefmütterlich behandelt. Dabei besticht Kokosnussöl (oder auch kurz Kokosöl) durch seine Vielseitigkeit und sollte auf keinem Speiseplan fehlen, wenn es um gesunde und ausgewogene Ernährung geht. Aber auch jenseits des Gebrauchs zum Kochen oder Backen hat Kokosöl einiges zu bieten, was wir euch im Weiteren etwas näher bringen möchten.

Kokosöl in der Küche

Kokosöl gehört zu den natürlichsten Ölen. Aufgrund seiner Konsistenz kann es sowohl beim Kochen als auch beim Backen vielseitig eingesetzt werden. Ähnlich wie Butter verliert Kokosöl ab 25 Grad seine feste Konsistenz und wird flüssig. Darüberhinaus lässt es sich im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Ölen stark erhitzen und kann so unbedenklich auch zum Braten und selbst Frittieren eingesetzt werden ohne seine wertvollen Nährstoffe zu verlieren. Zudem lässt es sich sehr lange aufbewahren: Kokosöl hält sich bis zu zwei Jahre ohne ranzig zu werden.

Kein Wunder also, dass es immer mehr andere (pflanzliche) Öle vom Speiseplan verdrängt und auch beim Backen vielfach eingesetzt wird, trägt es durch seine natürliche Süße und seinen Geschmack auch dazu bei, dass weniger Zucker hinzugegeben werden muss. Hinzu kommt eine leichte Verdaulichkeit sowie wenig Kalorien, die dem Öl seinen Ruf verleihen, beim Abnehmen helfen zu können.

Für alle, denen der Kokos-Geruch oder -Geschmack nicht so zusagt, sei hinzugefügt: Beim Braten und Backen verfliegen diese fast vollständig und lassen sich im fertigen Gericht kaum mehr herausschmecken, was einen vielseitigen Einsatz in der Küche ermöglicht.

Kokosöl als Pflegeprodukt

Dass Kokosöl nicht mehr nur in der Küche verwendet wird, sondern inzwischen auch einen festen Platz im Beauty- und Pflegesegment gefunden hat, ist eigentlich kein Geheimnis mehr. Die Gründe dafür sind schnell gefunden, eignet es sich doch perfekt zur Hautpflege und zur Behandlung von Hautirritationen. Kokosöl bringt die perfekten Voraussetzungen mit: Es lässt sich nicht nur einfach auf der Haut verteilen, sondern zieht auch schnell ein ohne zu fetten. Zurück bleibt ein angenehmes Hautgefühl und ein natürlicher, unaufdringlicher Geruch. Ein weiterer Vorteil: Kokosöl muss nicht in großen Mengen aufgetragen werden. Meist reicht schon eine kleine Fingerspitze um es großzügig auf der Haut zu verteilen.

Ob als Gesichtscreme, Körperlotion, Lippenbalsam oder aber zur Beruhigung nach der Rasur – natives Kokosöl ist der ideale Ersatz für teure Hautpflegeprodukte, denn es bietet Feuchtigkeit und Pflege ganz ohne Parfüme oder andere industrielle Zusätze.

Kokosöl als Gesundmacher

Neben den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten beim Kochen, Backen und als Pflegeprodukt, hält Kokosöl noch einige Eigenschaften bereit, die einen äußerst positiven Effekt auf die Gesundheit haben – sowohl bei innerlicher Anwendung (in Nahrungsmitteln) als auch durch äußerliches Auftragen.

Das liegt vor allem daran, dass Kokosöl zu 90% aus gesättigten Fettsäuren besteht, den sogenannten mittelkettigen Fettsäuren (Medium-Chain Triglycerides, oder kurz: MCTs), die der Körper nicht zur Fetteinlagerung, sondern als Energiequelle nutzt. So unterstützen die Fettsäuren in der Leber den Stoffwechsel und die Entgiftung des Körpers. Kokosöl kann somit nicht nur zur Gewichtsreduktion beitragen, sondern auch jeder Menge Krankheiten vorbeugen.

Dafür sorgt unter anderem die Larinsäure, eine der mittelkettigen Fettsäuren, die im Körper zu Monolaurin umgewandelt wird und wichtige Aufgaben übernimmt, indem sie dazu beiträgt, dass Krankheitserreger, Viren und Bakterien abgetötet werden. Sie leistet somit einen enormen Beitrag zur allgemeinen Stärkung des Immunsystems. In kaum einem anderen Lebensmittel findet sich ein so hoher Anteil an Laurinsäure wie in Kokosöl.

Aufgrund seiner antimikrobiellen, antiviralen und antimykotischen Wirkung kann Kokosöl gegen eine Vielzahl von Krankheiten unterstützend eingesetzt werden – ob Probleme mit Zähnen und Zahnfleisch, Pilzinfektionen, Akne oder Herpes. Je nach Beschwerden kann es äußerlich aufgetragen oder in den alltäglichen Speiseplan integriert werden.

Abgesehen von Hautirritationen und Entzündungen wird dem Kokosöl auch eine positive Wirkung bei schwerwiegenden Krankheiten des Herzkreislaufsystems oder Diabetes zugeschrieben. Im Gegensatz zu vielen anderen Ölen wirkt das Öl der Kokosnuss sich nicht auf den Cholesterinspiegel aus und reguliert mitunter die Körperfettwerte. Ebenfalls kann die Zugabe von Kokosöl in der Nahrung zur Regulation des Blutzuckerspiegel beitragen, da es den Verdauungsprozess verlangsamt und so die Nährstoffaufnahme verbessert. Dies hat wiederum einen positiven Effekt auf die Fettverbrennung.

Worauf beim Kauf geachtet werden sollte

Kokosöl gibt es inzwischen nicht mehr nur im Biomarkt, sondern lässt sich auch in immer häufiger in regulären Supermärkten finden. Beim Kauf sollte vor allem darauf geachtet werden, dass es sich um qualitativ hochwertiges Öl aus kontrolliert biologischem Anbau handelt.

In der Regel wird zwischen zwei „Sorten“ unterschieden: Dem virginen bzw. nativen und dem raffinierten Kokosöl. Letzteres zeichnet sich durch seine Geruchs- und Geschmacksneutralität aus und wird daher eher zum Kochen und Backen verwendet, da es stark erhitzt werden kann. Im Hinterkopf sollte behalten werden, dass durch die Erhitzung beim Raffinieren wertvolles Vitamin E verloren geht. Der Großteil der mittelkettigen Fettsäuren bleibt allerdings erhalten.

Besonders für die Hautpflege sollte lieber zu nativem Kokosöl gegriffen werden. Dieses wird in einem schonenden Verfahren ohne Hitzezufuhr gewonnen. Ein entscheidender Vorteil ist die Erhaltung der gesunden Inhaltsstoffe, die sich positiv auf Geschmack und Geruch und auf die Qualität insgesamt auswirken.

Pflanzliche Eiweißquellen

pflanzliche Proteinquellen

Pflanzliche Eiweißquellen

Eiweiße bzw. Proteine sind wichtig für unseren Körper und unsere Gesundheit, sie unterstützen die Verdauung und regen somit den Stoffwechsel an, sind Bausteine für unser Gewebe wie zum Beispiel die Muskeln und stärken das Immunsystem. Den meisten von uns sind vor allem tierische Eiweißquellen bekannt. Ernährt man sich aber (vorwiegend) vegetarisch oder sogar vegan, heißt das nicht, dass die Aufnahmen von ausreichenden Proteinen schwierig ist. Es müssen nur pflanzliche Alternativen her, und davon gibt es eine ganze Menge! Pflanzliche Proteine stehen den tierischen dabei in nichts nach. Ganz im Gegenteil: Ein Großteil der pflanzlichen Protein-Lieferanten enthalten obendrein noch eine Menge zusätzlicher wichtige Vitamine und Nährstoffe.

Wie viele Proteine der Körper braucht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dabei spielen sowohl Körpergewicht und -größe wie auch körperliche Aktivität und die eigene Ernährungsweise eine Rolle. So haben besonders aktive Menschen wie Leistungssportler einen höheren Eiweißbedarf, da Proteine dem Körper die nötige Energie geben. Wer Proteine nicht durch die täglichen Nahrung aufnimmt, kann auch zu Proteinpulver greifen (dazu unten mehr).

Nüsse, Samen & Kerne

Nüsse sind bekanntlich ein super Energielieferant. Neben Proteinen enthalten sie auch viele Ballaststoffe und Vitamine und können dem Körper so bei der Fettverbrennung und beim Muskelaufbau helfen. Besonders reich an Proteinen sind Erdnüsse, Mandeln, Para- und Walnüsse sowie Kürbis- und Sonnenblumenkerne.

Hülsenfrüchte

Linsen, Kidneybohnen und Erbsen haben die Gemeinsamkeit, dass sie sehr protein- und ballaststoffhaltig sind. Auch Nährstoffe wie Eisen, Magnesium, Zink, Folsäure und Kalium sind in Hülsenfrüchten reichlich enthalten. Sie unterstützen die Verdauung und können bei regelmäßigem Verzehr zur Gewichtsreduktion beitragen. Außerdem können sie Herzerkrankungen und Diabetes Typ 2 vorbeugen, da sie den Blutzucker- und Cholesterinspiegel regulieren. Hülsenfrüchte sind sehr sättigend und beugen dem Heißhunger vor. Perfekt also auch für alle, die Übergewicht entgegenwirken wollen.

Chia Samen und Quinoa

Chia Samen sind eine gute Alternative zu Fisch oder Fleisch, da sie sehr reich an Proteinen und Omega 3 Fettsäuren sind. Zusätzlich enthalten Chia Samen Ballaststoffe, Magnesium, Eisen und Calcium. Sie unterstützen die Verdauung und den Stoffwechsel, können die Konzentration steigern und für einen Energieschub sorgen.

Quinoa ist nicht nur ein guter Protein-Lieferant, sondern auch sehr reich an Eisen und Folsäure. Das sogenannte Pseudo-Getreide (Quinoa gehört nicht zur Familie der Süßgräser, wird aber trotzdem oftmals wie herkömmliches Getreide verwendet) eignet sich als Beilage und macht sich gut in Salaten und Eintöpfen.

Erbsen- und Reisproteinpulver – die perfekte Kombination

Um den Proteinbedarf des Körpers vollständig zu decken und nebenbei noch wichtige Vitamine und Nährstoffe zu erhalten, kann man auch auf Proteine in Pulverform zurückgreifen und damit zum Beispiel Shakes oder Smoothies anzureichern. Besonders empfiehlt sich bei den pflanzlichen Proteinpulvern eine Kombination aus Erbsen- und Reisproteinen. Während Reisprotein vor allem reich an Methionin ist, welches der Körper für den Fettstoffwechsel und wichtige Hirnfunktionen braucht, enthält Erbsenprotein die im Reisprotein nicht ausreichend vorhandene Aminosäure Lysin. Lysin kann vom Körper nicht selbst produziert werden und muss ihm daher durch Nahrung zugeführt werden. Ein Mangel kann eine erhöhte Infektanfälligkeit oder Haarausfall zur Folge haben, da Lysin ein wichtiger Grundbaustein des körpereigenen Eiweisses ist und sich positiv auf unseren Knochenbau, die Muskulatur und Haut auswirkt. Mischt man Erbsen- und Reisproteinpulver im Verhältnis 3 (Erbsenprotein) zu 7 (Reisprotein), enthält man eine sehr gute, ausgewogene Protein- und Nährstoffquelle, die den Körper mit allen essenziellen Proteinbausteinen versorgt.

Tipp: Besonders proteinreich Lebensmittel sind bei uns im Shop mit diesem Symbol high-protein_1 gekennzeichnet. So seht ihr auf einen Blick, ob ein Produkt eine ordentliche Portion Protein enthält.